Schmerzfrei - ohne OP!

MSchepers 01 12it der KernspinResonanzTherapie

Bericht ORTHOpress Januar 2012

Osteoporose und Arthrose sind Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates, von denen ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung betroffen ist. Oft treten die ersten Symptome bereits ab dem 40. Lebensjahr auf. Dr. Paul Schepers, Orthopäde aus Köln, behandelt erfolgreich viele seiner Patienten, die unter solchen Beschwerden leiden, mit der KernspinResonanz-Therapie.

Verschleißerscheinungen sorgen nicht nur für erhebliche Schmerzen, sondern schränken zudem die Beweglichkeit ein und haben somit enorme Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen. Jürgen Beiß (63), bei dem sich Arthrose in den Knien entwickelte, erzählt von seinen Erfahrungen mit dieser Erkrankung und wie sie sein Leben beeinflusste. „Ich habe seit jeher immer viel gearbeitet, denn in meiner kleinen Schänke gibt es ständig etwas zu tun. Dabei kümmere ich mich nicht nur darum, dass alle gut bewirtet sind, sondern ich habe auch ein offenes Ohr für die alltagtäglichen Probleme meiner geschätzten Gäste. Dass ich dabei den ganzen Tag auf den Beinen bin und kaum Zeit habe, mich zu setzen, ist für mich selbstverständlich. Die ersten Beschwerden in den Knien nahm ich kaum wahr, da ich ja durch meine Arbeit abgelenkt war. Als die Schmerzen jedoch heftiger wurden und nicht nur zeitweise, sondern permanent anhielten, verschlechterte sich dementsprechend auch meine Laune. Bald ließ auch noch die Wirkung der Schmerzmittel nach und ich spielte mit dem Gedanken, mich einer Operation zu unterziehen. Ich fand jedoch rechtzeitig eine effektive Therapie, die mich von meinen Beschwerden befreite und mich so vor einem operativen Eingriff bewahrte.“

Wie diese Therapie abläuft

Dr. Schepers, Facharzt für Orthopädie in Köln, erläutert die Funktionsweise dieser Therapie. „Zur Behandlung legt der Patient die betroffene Stelle, also beispielsweise seine Knie oder Hüfte, in die Spule des Behandlungsgerätes. Diese erzeugt elektrische und elektromagnetische Signale sowie Kernspinfelder, welche den körpereigenen sehr ähnlich sind. Dadurch können reparative Prozesse in Knochen und Knorpelzellen angeregt und der menschliche Stoffwechsel positiv beeinflusst werden. Für eine effektive Behandlung einer Erkrankung sind meist 7-10 Behandlungen notwendig. In Einzelfällen kann es sogar vorkommen, dass diese Therapie operative Eingriffe unnötig macht oder zumindest für eine bestimmte Zeit hinauszögert.“ „Ich bin sehr froh, diese Therapie gefunden zu haben, da ich seitdem keine Schmerzen mehr verspüre“, gesteht Jürgen Beiß. „Jetzt kann ich auch wieder problemlos meiner Tätigkeit nachgehen und für gute Stimmung bei meinen Gästen sorgen.“

Die Anwendungsbereiche

Die KernspinResonanz-Therapie wird vor allem bei Verschleißerscheinungen wie Arthrose und Osteoporose angewandt. Auch Beschwerden in der Hüfte, den Knien und Füßen, der Hände und Finger, der Schulter und Ellenbogen sowie der kleinen Wirbel können behandelt werden. Darüber hinaus wird diese Therapie auch bei chronischen Rückenbeschwerden, geeigneten Beschwerden des Bandapparates, Meniskusbeschwerden, bestimmten Sport- und Unfallverletzungen sowie bei manchen Sehnenansatzbeschwerden eingesetzt.

Die Kosten

Die Behandlungskosten liegen, je nach Anzahl der erforderlichen Termine, zwischen 498 und 966 Euro je nach Behandlungsbereich. Zurzeit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für diese Therapie nicht, Privatkassen hingegen schon.