Beschwerdefrei ohne Operation

Schepers 03 12Die KernspinResonanz-Therapie

Bericht ORTHOpress März 2012

Arthrose ist eine Erkrankung, die bei Betroffenen für Schmerzen sorgt und zudem die Bewegungsfreiheit einschränkt. Dem entgegenwirken kann man mit einer sanften und schonenden Methode – der KernspinResonanz-Therapie.

Der Kölner Arzt Paul Schepers jun. bietet im Arthrosezentrum Köln-Weiden diese Behandlungsmethode an, die völlig ohne Operation auskommt.

Knieschmerzen beim Gehen, Aufstehen und manchmal sogar im Ruhezustand – mit der Zunahme der Schmerzen nimmt oftmals auch die Ratlosigkeit der Betroffenen zu. Auch Katrin Mell kennt dieses Dilemma: „Schmerzmedikamente halfen mir anfangs zwar, mit der Zeit ließ die Wirkung aber immer rascher nach, die Schmerzen blieben jedoch. Sie begleiteten mich Tag für Tag, bereits in der Frühe beim Aufstehen bis zum Abend, wenn ich mich wieder hinlegte. Bald glaubte ich, mich in einer ausweglosen Situation zu befinden. Um weniger Schmerzen zu  verspüren, versuchte ich, meine Knie so wenig wie möglich zu beanspruchen. Dadurch verbrachte ich gezwungenermaßen die meiste Zeit auf dem Sofa im Wohnzimmer und musste meine alltäglichen Aufgaben aufgeben. Ich holte meine Enkel nicht mehr vom Kindergarten ab, ging mit meinem Hund nicht mehr wie gewohnt spazieren und meine Bekannten hatte ich auch schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen“, erzählt die 67-jährige gelernte Fremdsprachenassistentin. „Ich wurde richtiggehend unzufrieden und deprimiert. Mein Mann gab jedoch nicht auf, suchte weiter nach einer Lösung meines Problems – und wurde fündig: Mithilfe der KernspinResonanz-Therapie ging es bald wieder bergauf. Bereits nach den ersten Terminen schwanden die Schmerzen und die Bewegungsfreiheit im Gelenk verbesserte sich. Heute bin ich wieder so aktiv wie zuvor und habe auch meine Lebensfreude wiedergefunden.“

Die KernspinResonanz-Therapie – wie funktioniert sie?

Die KernspinResonanz-Therapie nutzt die positive Wirkung von elektromagnetischen Signalen, den sogenannten Kernspinfeldern. Die dabei entstehenden dreidimensionalen Kernspin-Behandlungsfelder sollen den Stoffwechsel stimulieren und das biologisch-magnetische Potenzial der einzelnen Zellen reanimieren, sodass sich Gewebezellen wieder regenerieren können. „Diese Therapie zielt also darauf ab, nicht nur die Beschwerden zu lindern, sondern darüber hinaus auch die Ursache der Erkrankung zu bekämpfen und reparative Prozesse im Knochen und Knorpelgewebe anzuregen“, erklärt Paul Schepers jun.

Wie verläuft die Therapie?

Zur Behandlung legt der Patient den Beschwerden verursachenden Körperbereich, also beispielsweise die Knie, unter die Spule des hochmodernen Behandlungsgerätes. Dieses wurde extra für diese Therapie entwickelt und erzeugt elektromagnetische Felder. Die Therapie ist weder mit Schmerzen noch mit Nebenwirkungen verbunden. Paul Schepers jun.: „In den meisten Fällen ist ein nachhaltiger Erfolg der Behandlung nach etwa 7 - 10 Terminen erkennbar. Vereinzelt ist es sogar möglich, mithilfe der Kernspin-Resonanz-Therapie einen operativen Eingriff abzuwehren oder zumindest für eine bestimmte Zeit hinauszuzögern.“

Die Kosten

Je nachdem, wie viele Termine notwendig sind und welche Körperregion behandelt werden muss, belaufen sich die Kosten auf etwa 498,- bis 966,- Euro, die private Krankenkassen in der Regel übernehmen.