Fingerarthrose! Was tun?

K 15 SchepersEin Fazit fünf Jahre nach MBST-Therapie

Bericht ORTHOpress Januar 2014

Es schien schon, als müsse Bärbel K. ihren geliebten Sport – Tennis und Golf – aufgeben. Wegen einer Arthrose in den Fingermittelgelenken konnte sie einfach die Schläger nicht mehr halten. Aber seit der KernspinResonanzTherapie im Arthrosezentrum Köln-Weiden steht sie wieder schmerzfrei auf dem Golf- und Tennisplatz.

An einem verregneten Morgen treffen wir Bärbel K. in der Praxis von Paul Schepers jun., Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. An ihren Fingermittelgelenken sind deutlich leichte Verdickungen zu erkennen. Ob sie denn bei dem feucht-kalten Wetter auch Schmerzen in den Fingern habe, fragen wir sie. Nein, seit der letzten KernspinResonanzTherapie habe sie keinerlei Probleme mehr. Paul Schepers sagt: „Fehlstellungen durch die Arthrose werden mit der KernspinResonanz- Therapie in der Regel nicht beseitigt. Doch die Beschwerden können durch die nichtinvasive Behandlungsmethode in vielen Fällen genommen werden.“

Regeneration des Gewebes anregen

Bärbel K. erinnert sich daran, als sie 2008 erstmalig in die Praxis, die damals noch von Herrn Schepers‘ Vater geleitet wurde, kam: „Ich hatte schlimme, brennende Schmerzen in den Fingermittelgelenken. An Tennis und Golf war nicht mehr zu denken, weil ich nicht richtig greifen konnte. Auch das Besteck beim Essen zu halten, war schwer. Das alles frustrierte mich. Dennoch wollte ich nicht dauernd Schmerzmittel einnehmen oder mir spritzen lassen. Herr Dr. Schepers schlug mir die KernspinResonanzTherapie vor. Hierbei legte ich meine Hand insgesamt neunmal für jeweils eine Stunde in eine Spule. Das Ganze ist völlig schmerzfrei.“ Paul Schepers erklärt: „Die KernspinResonanzTherapie setzt an der Ursache der Beschwerden an und arbeitet mit elektromagnetischen Feldern. Abhängig von der jeweiligen Indikation wird bei der KernspinResonanz- Therapie eine bestimmte Feldstärke gewählt. Diese Felder wirken positiv auf die bei der Erkrankung gestörte Signalgebung der Zellen, sodass die Selbstheilungsmechanismen des Körpers wieder funktionieren können. Anwendungsbereiche sind unter anderem Arthrosen, Nekrosen, Osteoporose oder Sportverletzungen. In manchen Fällen kombinieren wir die Therapie mit anderen konservativen Behandlungen, wie z. B. Akupunktur und – beim Kniegelenk – Hyaluronsäureinjektionen. Zwar kann man auch an den Händen Injektionen durchführen, das ist aber unangenehm und zudem meist an mehreren Fingergelenken erforderlich. Wir haben in unserer Praxis große Therapiegeräte, in denen der Patient liegen kann und in denen wir z. B. Hüfte und Knie behandeln und ein kleineres, das beispielsweise bei Arthrosen an den Händen zum Einsatz kommt. Wir wenden das Verfahren seit über 12 Jahren mit guten Erfolgen an.“

Belastung nach Therapieerfolg schrittweise steigern

Während die Behandlung noch lief, bemerkte Bärbel K. kaum Verbesserungen. Das änderte sich aber ca. drei Wochen nach Abschluss der Sitzungen in der sogenannten Aufbauphase. „Von da an ging es stetig bergauf. Hatte ich auf Anraten meines Arztes während der Behandlung den Sport sehr reduziert, so begann ich nach den ersten Erfolgen mein Trainingspensum langsam wieder zu steigern. Nach zwei Jahren habe ich die Therapie wiederholt, um erneut davon zu profitieren“, erzählt sie. Wie lange die Wirkung anhält, ist unterschiedlich und von der Belastung abhängig. Nach dieser Zeit spricht aber nichts dagegen, die nebenwirkungsfreie Therapie zu wiederholen. Bärbel K. spielt jetzt wieder dreimal in der Woche Tennis und einmal Golf. „Auch unser Haus und der Garten profitieren von der Besserung: Konnte ich vorher meine Buchsbäume nicht mehr beschneiden, geht dies ebenso wie alle Hausarbeit wieder völlig normal“, berichtet sie zufrieden.