Arthrose im Knie schonend und ursächlich behandeln

K 05 SchepersDas Leben nicht von Schmerzen beherrschen lassen

ORTHOpress 3 / 2014

Ist ein Gelenkknorpel erst einmal abgenutzt, kann dieser Zustand nicht mehr völlig zurückgedreht werden. Dennoch gibt es bereits vor dem künstlichen Gelenkersatz wirksame Behandlungsmethoden, die Schmerzen nehmen können. Dazu gehört die KernspinResonanzTherapie, die körpereigene Reparaturvorgänge fördert. Ursula S. hat diese bei dem Orthopäden Paul Schepers im Arthrosezentrum Köln-Weiden durchgeführt und dadurch Besserung ihrer Kniebeschwerden erlangt.

 

Knieschmerzen und entsprechende Bewegungseinschränkungen sind für die 50-Jährige Ursula S. nichts Neues. Bereits als Jugendliche begannen ihre Probleme aufgrund einer angeborenen Bindegewebsschwäche. Immer wieder sprangen die Kniescheiben heraus, und sie musste mehrere Operationen mit damals langen Rehabilitationszeiten über sich ergehen lassen. Konnte sie bereits in der Schule oft nicht am Sportunterricht teilnehmen, war aufgrund der Knieprobleme auch später Sport nur sehr eingeschränkt möglich. Trotzdem fand sie neben Radfahren und Schwimmen Möglichkeiten, sich fit zu halten: „2005 begann ich mit Nordic Walking. Fünf Jahre lang bin ich problemlos täglich zwischen 6 und 8 km gewalkt. Doch 2010 kam dann leider die Ernüchterung durch massive Probleme im linken Knie. Ich musste den Sport aufgeben und selbst ein kurzer Einkaufsbummel war unmöglich.“

Gelenkersatz? „Jetzt noch nicht!“

Eine Untersuchung ergab, dass durch die Fehlstellungen der Knie z. T. Knorpelschäden dritten bis vierten Grades und Knorpelglatzen entstanden waren. Im linken Knie befand sich zusätzlich ein Meniskusriss. Dieser wurde arthroskopisch behandelt. Ursula S. berichtet: „Leider hatte ich weiterhin Schmerzen und man sagte mir, ich solle mich mit dem Gedanken einer Endoprothese vertraut machen. Da ich das aber so lange wie möglich hinauszögern wollte, suchte ich nach anderen Möglichkeiten. Nach einer Abfolge von Hyaluronspritzen probierte ich 2011 in der Praxis Schepers die MBST-KernspinTherapie mit sieben Sitzungen aus. Dabei liegt man so, dass sich die Knie in einer Spule befinden.“ Die Therapie ist völlig schmerzfrei. Ursula S. spürte nach vier Wochen erste Besserung: „Meine Knieschmerzen bestanden nicht permanent, sondern traten in Intervallen auf. Als dann die nächste Schmerzphase dauerhaft ausblieb, war ich überzeugt. Prophylaktisch führe ich die Behandlung jetzt einmal im Jahr durch. In Kombination mit anderen Maßnahmen, wie Krankengymnastik oder Kinesio-Taping, habe ich für mich einen guten Weg gefunden, mit meinen Knieproblemen zurechtzukommen. Zum Walken gehe ich nach wie vor nicht mehr, aber ich fahre viel Rad und kann auch einen Stadtbummel schmerzfrei erleben. Das ist für mich sehr viel wert, denn wenn meine Knie nicht ständig mein Leben dominieren, bin ich glücklich“, so Ursula S.