Schmerzfrei trotz Arthrose

schepers 02 2015Wieder einsatzbereit in Nigeria

ORTHOpress 3 / 2015

Arthrosebedingte Hüftschmerzen plagten den nigerianischen Priester Boniface Amu schon lange. Als sie so schlimm wurden, dass sie die Arbeit an seinem Schulprojekt in Nigeria beeinträchtigten, suchte er während eines Deutschlandbesuchs verschiedene Ärzte auf. Schmerzfreiheit brachte erst die Behandlung durch die MBST-KernspinResonanzTherapie in der orthopädischen Facharztpraxis Schepers in Köln-Weiden.

Boniface Amu arbeitet als Priester in Nigeria ehrenamtlich daran, Kinder aus den ärmsten Familien, sowohl eine schulische Ausbildung, als auch regelmäßige Ernährung zukommen zu lassen. Das von ihm gegründete Schulprojekt „Enyiduru“ – Sanfter Elefant – startete vor ca. 15 Jahren mit nur einem Kind und zählt mittlerweile 413 Kinder, die in einer eigens gegründeten Schule versorgt werden. Doch ein früherer Bruch im Sprunggelenk aus den 80er Jahren, der nicht richtig zusammengeheilt war, erschwerte ihm seine Arbeit zunehmend. Als Folge kamen durch die jahrelange Fehlbelastung Beschwerden an der rechten Hüfte hinzu. Dort hatte sich eine Arthrose entwickelt. „Seit ca. 30 Jahren hatte ich jeden Tag Hüftschmerzen. Im November 2013 wurden sie so stark, dass ich nicht mehr weiter wusste. In Nigeria suchte ich einen Arzt auf, der mich röntgte und mir Schmerzmittel gab.“ Seine Beschwerden ließen sich damit aber nicht in den Griff bekommen. „Ich konnte nicht mehr liegen oder sitzen. Radfahren war nicht mehr möglich und zum Autofahren habe ich mir ein dickes Buch unter das Gesäß legen müssen,“ berichtet er.

Schmerzfrei durch KernspinResonanzTherapie

Bei seinem Deutschlandbesuch im letzten Oktober lies sich Boniface Amu dann nochmals untersuchen. Nach der Diagnose Ischialgie erfolgte eine neue Medikation. Aber auch diese konnte nur bedingt Linderung bringen. Eine Operation wurde dann unerwartet notwendig, als er sich drei Tage vor seiner Heimreise den vorgeschädigten Fuß brach. Dadurch kam zu Tage, wie stark die Fehlstellung durch die alte Fraktur war. Paul Schepers erklärt: „Die Kollegen in Kaiserswerth fanden bei der OP starke Verwachsungen vor und äußerten, dass der Fuß möglicherweise viel später nicht mehr hätte gerettet werden können. Die erneute Fraktur war dann sozusagen ‚Glück im Unglück’. Das Sprunggelenk wurde versteift und mit einem speziellen orthopädischen Schuh konnte er den Fuß nach der OP an Gehstützen wieder belasten. Aber seine Hüftschmerzen waren weiterhin vorhanden. Leider verheilte der Knochen der Versteifungs-OP nicht so schnell wie gehofft und Boniface Amu kam damit und mit den immer noch bestehenden Hüftschmerzen in meine Praxis. Wir behandelten dann beide Problemzonen mit der MBST-KernspinResonanzTherapie. Diese Therapie wirkt ursächlich, indem die Signalgebung der Körperzellen durch ein elektromagnetisches Feld positiv beeinflusst wird, was die eigenen Selbstheilungskräfte des Knorpels bzw. Knochens aktiviert. Der Patient liegt oder sitzt bequem und der betroffene Körperteil wird in einer speziellen Spule platziert. Diese erzeugt entsprechend der Erkrankung die Kernspinfelder in einer bestimmten Frequenz. Im Falle von Boniface Amu verwendeten wir zwei Geräte gleichzeitig. Für die Hüfte eine große und für den Fuß eine kleinere Spule mit jeweils anderen Programmierungen. Insgesamt neun Sitzungen führten wir im letzten Jahr erfolgreich durch und nun ist er nochmals zur Auffrischung bei uns.“ Bereits nach der dritten Sitzung verspürte Boniface Amu damals eine Verbesserung. Seit dem Abschluss der Therapie nimmt er keine Schmerzmedikamente mehr und konnte mit vollem Elan zurückkehren. „Seit so langer Zeit war ich nicht mehr ohne Schmerzen, dass ich ganz vergessen hatte, wie es sich anfühlt,“ sagt er. Nun kann er schmerzfrei in Nigeria seiner Bestimmung folgen und auch in Zukunft Kindern eine Perspektive geben.